Tesla…. ein uns weltbekannter Name…. Aber wofür steht der Name, was alles hat Tesla mit seinen Erfindungen bewirkt? Dies alles habe ich recherchiert und einen längeren Blogbeitrag erstellt.

Quelle: Wikipedia

Geboren wurde Nikola Tesla am 10. Juli 1856 in Smiljan, einem Dorf in der Region Lika unweit von Gospić, Kroatische Militärgrenze, Kaisertum Österreich. Als viertes von fünf geborenen Kindern serbischstämmiger Eltern, der Vater (Milutin Tesla) war ein orthodoxer Priester, die Mutter Georgina, Rufname war aber Djuka, (geborene Mandić), besuchte er die  Grundschule in Gospić. Natürlich sollte Tesla in die Fußstapfen seines Vaters treten. Doch er kam nach seiner Mutter, die selbst Erfindungen für das Farmleben und den Haushalt auf den Markt brachte. In der Nacht, als Nikola Tesla auf die Welt kam, es war genau um Mitternacht, zog ein Unwetter auf, ein Gewittergroll kam über das Dorf Smiljan. Die Hebamme sagte zu Teslas Mutter:“dein Kind wird ein Kind des Donners. Die Mutter verneinte dies und sagte, nein…. des Lichtes.“ Damit sollte sie Recht behalten. Als dreijähriges Kind spielte Tesla mit seinem Kater, der Mačak (Kater) hieß, als er ihn streichelte, hörte er dieses knackende Geräusch, das beim Streicheln entstand, daraufhin fragte er seinen Vater, was das denn sei. Der Vater erwiderte, dass dies Elektrizität wäre und er doch bitte aufhören solle, den Kater zu elektrifizieren. Doch Zeit seines Lebens war  Tesla von der Elektrizität fasziniert. Seine erste Erfindung war ein Haken, mit denen man Frösche fangen konnte. Seine Freunde waren fortan neidisch auf ihn. Denn wer erfindet so etwas mit sechs oder sieben Jahren schon?

Quelle: Wikipedia

Doch diese Erfindung reichte Tesla nicht aus. Noch bevor er sechs Jahre alt wurde, erfand er einen Motor aus einer rotierenden Spindel, die von Junikäfern angetrieben wurde. „Ich wollte die Kraft der Natur für den Menschen nutzbar machen“, soll Tesla einmal gesagt haben. Man sieht viele Prototypen seiner Erfindungen in der Kindheit, aber Tesla fiel es manchmal nicht leicht, die Realität von seiner Fantasiewelt zu unterscheiden. Er selbst sagte einmal, dass er das Gesehene nicht einordnen konnte. Schon als kleines Kind, litt er an unerklärlichen Visionen, die sein Bild von der Realität verzerrten. Das ermächtigte ihn jedoch zu seinem außergewöhnlichen. Erfindungstalent. Im Alter von 12 Jahren, in einem besonderen Gedankengang, befreite er sich von den Bildern, die ihn verfolgten, indem er in der visuellen Welt weiter seine eigenen Erfindungen leben wollte. Er reiste durch seine Gedankenwelt der Erfindungen, in der er überall verreisen konnte, die unterschiedlichsten Sprachen sprach und verstand. Mit dieser Kontrolle seiner Fantasie, konnte er in seinem späteren Leben diese Fantasie für seine Erfindungen einsetzen. Im zarten Alter von nur 17 Jahren, hatte er unglaubliche Visionen entwickelt. Wenn er dann mal eine Erfindung im Kopf hatte, machte er sich nicht sofort an die Arbeit, so wie es viele anderen taten, oder tun würden. Tesla ließ seiner Fantasie freien Lauf. Die Idee begann in seinem Kopf. er sah es, baute es auf, verbesserte die Ideen, testete und das alles durch seine Gedanken. Er hatte eben die Gabe, sich die physischen Dinge bildlich vorzustellen. Ich würde ihn als einen genialen Wissenschaftskünstler, als einen friedlichen Revoluzzer bezeichnen.

Quelle: Quora

Wenn es dann um den Aufbau der Konstruktion ging, musste man kaum Veränderungen vornehmen. Denn er ging jeden Schritt metaphorisch durch. Dadurch bekam er ein Stipendium als 21-Jähriger an einem polytechnischen Institut in Graz. Er belegte überdurchschnittlich viele Seminare und das in nur einem Jahr. Teilweise studierte er 20 Stunden am Tag. Was dazu führte, dass er am 21. Juli 1876 Zugang zu seinem Hauptstudium für Maschinenbau erhielt.  Er hatte ein fotografisches Gedächtnis und dieses war einfach nur unfehlbar. Er liebte es zu lesen und konnte den kompletten Faust (Goethe) auswendig. Er sog alles auf, er musste etwas nur 1x hören und er konnte es 1:1 wiedergeben. Er war dermaßen besessen, dass er, sobald er anfing Voltaire zu lesen, alles von ihm lesen musste, was er jemals in seinem Leben geschrieben hat. Er ließ nichts aus. Als Tesla sich dem Studium der Mathematik und der Naturwissenschaften zuwand, wartete die Welt mit atemloser Spannung darauf, dass die Rätsel der Elektrizität entschlüsselt werden. Als ihm sein Professor Jakob Pöschl erklärte, es sei unmöglich, einen Motor mit Wechselstrom zu bauen, widersprach Tesla ihm sofort. Tesla wurde jedoch belächelt und der Professor war sich der Annahme sicher, dass er dieses niemals schaffen würde. Teslas Antwort darauf war:“ WIR WERDEN ES JA SEHEN!“ Er ließ sich einfach nicht beirren und diese Vision gab ihm Recht. Alle hielten ihn für verrückt. Doch sein „ICH KANN ES“, setzte er um. Er sah, dass es mit dem Gleichstrom DC nicht klappte, es machte ihn wahnsinnig…. Das muss doch mit Wechselstrom AC klappen. AC/DC, klingelt da was? LOL LOL.

Quelle: http://www.teepublic.com

Er arbeitete Tag und Nacht daran. In seinem Kopf visualisierte er alles, Tesla war eines klar, hier ging es um Leben und Tod. „Ich wusste ich würde sterben, wenn ich versagte“, ließ Tesla einmal verlauten. Gerade wegen dieser Besessenheit verlor er sein Stipendium und brach das Studium ab und so ließ er sich gehen.  So funktionierte Tesla nun mal. Er verfiel in einen halluzinatorischen, geisteskranken Zustand. Nach eigenen Aussagen, verlor er komplett den Verstand und brach zusammen. Heutzutage würde man dies wohl als eine bipolare Störung bezeichnen. Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Vier qualvolle Jahre verfolgten ihn diese Bilder und diese waren es auch, die ihn letztendlich auch retteten. Bei einem Spaziergang im Jahre 1882 im Budapester Park, begleitet von einem Sonnenuntergang, schlug eine Idee wie ein Blitzschlag ein. Er wäre so glücklich, wenn er der Natur all die Geheimnisse entbehren könnte. Tesla sah in einem AC Motor eine Art intrinsische Schönheit. Das ist die berühmte Tesla Erkenntnis. Er entfernte die mechanischen Teile, bei denen Metall auf Metall traf, ersetzte den inneren Zylinder, mit einem Kupfernen und schickte elektrischen Strom durch den Außenring, wobei dieser und der Zylinder zu Magneten wurden. Die Interaktionen der beiden Magneten führten zur Drehung des inneren Zylinders, ohne jegliche Berührung von den Teilen. Man muss sich das ungefähr wie bei einem Karussell, das sich dreht, vorstellen. Diese Idee sollte die Welt verändern, kein Verschluss, kein Verkleben, kein Geruch. So stellte sich Tesla einen AC Motor vor. Und er war erst 26.

Quelle: ResearchGate

Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Tesla als Ingenieur für eine Pariser Niederlassung des Unternehmens, dessen Name uns allen sehr geläufig ist, Thomas Alva Edison. Tesla aber fühlte sich zu Höherem berufen, er musste nach New York. Denn nur dort konnte er dem Meister selbst seine Ideen vortragen. Er hatte sogar einen Prototypen, denn Tesla verehrte Edison. Dies wird sich aber mit den Jahren ändern, aus Verehrung sollten Hass und bittere Rivalität entstehen. Aber bleiben wir zunächst bei dieser Idee, die Tesla Edison vortrug. Er dachte, wenn er in seinem Unternehmen arbeiten würde, dass Edison, ihn den jungen Erfinder unterstützen würde, da er die finanziellen Mittel besaß und Tesla eben nicht. das späte 19. Jahrhundert war ein Zeitalter der Erfindungen. Mit nur 28 Jahren begab sich Tesla nach New York, um mit seinem Helden, Edison, die Welt zu revolutionieren. Er wollte ein Teil des technischen Wandels werden. Tesla beschrieb das Treffen mit folgenden Worten:“es traf mich bis ins Mark, es berauschte mich.“ Edison stellte ihn sofort ein. Was Tesla nicht ahnte, beide waren nicht aus dem selben Holz geschnitzt. Hier war Edison, ein kompletter Praktiker und Erfinder, das Gerät musste funktionieren und man sollte es auch verkaufen können. Tesla hingegen wollte nur verstehen, wie die Rätsel der Elektrizität funktionieren. Tesla war sehr gebildet, nein er war ein Genie… Er verstand sowohl die Theorie, als auch die Mathematik. Aber Edison erreichte viel durch unzählige Fehlschläge. Mit Ressourcen konnte er sehr gut arbeiten, aber auch nur, wenn er den Nutzen und Effekt sofort begriff. Diese Gabe erkannte Edison in Tesla und es zerfraß ihn, denn er war nicht mal ansatzweise so gebildet wie Tesla. Er besuchte nicht einmal ein College. In der Kennenlernphase bezeichnet Edison Tesla als einen „Wissenschaftsdichter“, was nicht als ein Kompliment gedacht war.

Quelle: Pinterest

Quelle: Tribupedia

Edison ließ Tesla gewähren. Er baute neue Generatoren für Edison und er arbeitete hart, manchmal mehr als 20 Stunden am Tag, an sieben Wochentagen. Edison sagte einmal, er hatte schon viele hartarbeitende Assistenten, aber Tesla schoß den Vogel ab. Das war für Tesla Motivation genug, er arbeitete noch härter und war unermüdlich, denn er wollte die Anerkennung als Erfinder, diese glaubte er bei Edison zu finden. Edison brauchte seine Intelligenz und Tesla brauchte Edisons Intelligenz bzw. Strippen als Geschäftsmann. Die Umsetzung der AC Motoren, verwarf Edison sofort. Dies hat keine Chance, meinte er zu Tesla. Völlig desillusioniert, stieg Tesla sechs Monate später aus und versuchte es auf eigene Faust. Tesla war sehr naiv, fast kindlich handelte er. Er dachte, dass die Welt ihn mit Handkuss erwarten würde und diese seine Ideen finanzieren würde. Ein Jahr lang arbeitete er an einem Patent für die Entstehung von Lichtbögen und zwar für zwei Geschäftsmänner aus New Jersey. Diese aber brachten ihn um sein Patent und um sein Geld. Denn wenn Tesla eines nicht war, dann Geschäftsmann. Hier war er immer sehr naiv. Über die nächsten Winter hielt er sich mit Bauarbeiter-Jobs über Wasser, bei denen er zwei Dollar pro Tag verdiente. Er selbst sagte, dass es manchmal Tage gab, an denen er nicht wüsste, ob es überhaupt etwas zu essen geben würde. Er hatte ein gebrochenes Herz, denn in Edison sah er seinen Gelehrten, dieser lehrte ihn aber die dunklen Seiten des Geschäfts. Tesla war völlig auf sich gestellt, allein in New York, keine Freunde, keine Familie. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Tesla schon zwei Jahre in NYC und konnte trotzdem nichts vorweisen. Das war eine bittere Pille, die er zu schlucken hatte. Ihm erschein seine hohe Bildung in Wissenschaften, Mechanik und Literatur als ein Witz. Wozu diente das alles überhaupt?

Quelle: rawforbeauty.com/Pinterest

Sein Schicksal sollte sich jedoch im Frühjahr zum Guten wenden. Zwei Investoren haben erfahren, dass Tesla für Edison gearbeitet hat, sie gaben ihm eine Chance und machten ihn zum Partner und gaben ihm auch noch ein Labor dazu. Hier konnte er seine Erfindungen realisieren. denn wenn sie funktionierten, dann waren diese sicherlich millionenschwer. Ende des 19. Jahrhunderts tauchte ein anderer Erfinder auf. Der 22-Jährige George Westinghouse erfand die Bremsklappe für die Eisenbahn. Diese Erfindung machte ihn zu einem sehr reichen Mann. Er wusste ganz genau, wie man Erfindungen zu Gold machen konnte. So schaute er in die Zukunft und die Zukunft hieß „Elektrizität“.  Viele sahen darin die Möglichkeit schnell an Geld zu kommen. er suchte nach genialen Erfindern und so stoß er auf Tesla. Als er ihn traf, dachte er nur, dass dieser Mann ein Juwel sei und Edison ein Dummkopf sei, so einen Juwelen gehen zu lassen. Er musste an Tesla rankommen, so schnell wie möglich. Denn Tesla hatte die Lösung für das alte mechanische Problem. 1888 kaufte Westinghouse Teslas Patente und zwar für zehntausende Dollar, was Tesla zu einem reichen Mann machte. Im Vertrag wurde eine Vergütung für Tesla als Erfinder festgesetzt, $2,50 für jede Pferdestärke, die an Wechselstrom verkauft würde. Tesla besaß die Ideen, er brauchte jemanden, der das finanzieren konnte. Dies fand er in Westinghouse. Er begab sich daher nach Pittsburgh, wo Westinghouse Teslas Motor baute, zusammen mit den Dynamos und Transformatoren, die diese Stromübermittlung über sehr große Distanzen erst möglich machten, aber der Erfolg, das war noch ein langer Weg bis dahin. Westinghouse kämpfte hart gegen Edison um den Markt. Doch hier hatte er Probleme, denn die Elektrizität war ein kapitalintensives Geschäft.

Quelle: Tesla Society Switzerland

Seine Kapazitäten waren schon mehr als überzogen und seine Investoren sorgten sich. Also beging sich Westinghouse auf den Weg zu Tesla und teilte ihm besorgt mit, dass er ihm die versprochenen Details aus dem Vertrag nicht zahlen könne, denn wenn er das täte, ginge er bankrott. Westinghouse bat Tesla die Lizenzklauseln im Vertrag aufzuheben und ohne sich einen Anwalt zu Rate zu ziehen, willigte Tesla ohne Zögern ein. Er verhandelte nicht, also zerriß er den Vertrag. Der Vertrag war sehr großzügig. Tesla wäre dadurch wohl der reichste Geschäftsmann seiner Gegenwart, auch der Geschichte geworden. Aber die Geschichte endet hier noch lange nicht. Hier kommt wieder Teslas Naivität zu Tage. Ein paar Monate nach Verzicht auf die Lizenzgebühren, erschein Tesla an der Columbia University, um neue Erfindungen vorzustellen. Anwesend waren viele Ingenieure und ebenso Investoren, Tesla wusste das und wollte sie überraschen. aber was am wichtigsten war, er brauchte eine Schirmherrschaft, das war der Hauptgrund für diese Vorstellung. Die Amerikaner interessierten sich nicht für die schönen europäischen Worte, da konnte man auch noch so schön dichten, sie wollten es sehen. Der „Show me“ Effekt musste her. Also gab Tesla ihnen, was sie wollten.

Quelle: Wikipedia

So begann Tesla die Möglichkeit zu testen, Energie ohne Drähte zu übertragen. Er zeigte dem verblüfften Publikum eine einfache Glasröhre. Egal in welche Richtung ich sie bewege, das Licht bleibt bestehen. Die Menschen kannten schon Glühleuchten, Glühfäden, aber eine Glühlampe ohne Faden, die auch noch Licht ohne Verbindung wiedergab, war einfach eine Sensation. Das waren die Vorgänger der Leuchtstoffröhren. Die Glühlampen wurden sehr heiß, Teslas waren kalt, er nannte sie „kaltes Licht“. Alles kabellos, es musste nur Strom in der Nähe sein. Umgebungsstrom, ein elektrisches Feld, erzeugte eine andere Tesla-Erfindung. Er erfand die berühmte Tesla-Spule. mit der er eine sehr hohe Spannung generieren konnte. Eine niedrige AC-Spannung, die innerhalb der Spule sehr hohe Energiemenge aufbaute, die durch eine Funkenentladung, sehr schnell entladen werden konnte. Die Reporter bezeichneten Tesla als einen glaubhaften Zauberer, natürlich wollte er wie ein guter Showmaster sein Publikum mit den Fragezeichen alleinlassen, also streckte er seine Hand aus und ließ 100.000 Volt durch seinen Körper fließen. Zum Erstaunen des Publikums blieb Tesla unversehrt, aber das wusste er, denn er kannte das Geheimnis dahinter. Es wird einfach nur Skin-Effekt genannt. Man muss sich das mal so vorstellen. Sein Körper nahm den Strom auf, dieser ging durch seinen Körper, er trat aber niemals im Körperinneren auf, wo der Körper sehr große Schäden hätte abbekommen können. Manch einer hat dies Tesla nachgemacht und alle sagten, dass es höllisch wehtat. Tesla hatte mit Sicherheit Schmerzen. Das Problem mit Storm ist, dass wenn man etwas mit hoher Spannung anfasst, kontrahieren die Muskeln und dies kann zu einem Herzstillstand führen, also gar nicht mal so ungefährlich der Versuch, den Tesla damals wagte. Die Gratwanderung zwischen der Bewunderung, der Wissenschaft, der Magie und dem Geschäft ging damals noch sehr weit auseinander. Die Elektrizität befand sich noch, sagen wir es mal vorsichtig, in Kinderschuhen.

Quelle: eTechMag

Tesla verließ die dreistündige Vorlesung mit Lobgesang auf die ELEKTRIZITÄT und die darin enthaltende Rolle als Diener der Menschheit. Überall fließt Energie und diese wird die Menschheit extrem schnell entwickeln lassen. Tesla war fasziniert über das Geschenk der Natur, er wollte damit kein Geld verdienen, er wollte einfach nur, dass wir die Kraft der Natur nutzen können und dann das Leid und die Arbeit der Menschheit zu verbessern. Am 1. Mai 1893 legte der Präsident Grover Cleveland unter dem Gesang eines anwesenden Chores , den Schalter um und 160.000 Glühlampen erleuchteten den Abendhimmel über Chicago, womit die Weltausstellung eröffnet war. Damit deutete die Weltausstellung den Siegeszug des Wechselstroms an, endlich konnte Westinghouse sich behaupten und gleichzeitig Edison als Konkurrenten ausschalten, indem er den Zuschlag für die Ausstellung bekam. Diese wurde mit Wechselstrom versorgt. Natürlich konnten zwölf 75-Tonnen-Dynamos dreimal mehr Energie erzeugen, als die Stadt Chicago selbst. Westinghouse bekam den nächsten Zuschlag. Den Vertrag mit den  Niagara-Fällen. Diese sollten mit Wechselstrom generiert werden. Tesla arbeitete mit Ingenieuren. Er half ihnen beim Design, perfektionierte alle Dynamos und Motoren, dieser Auftrag besiegelte den Tod des Gleichstroms. Der Wechselstrom etablierte sich langsam. Tesla konnte durch eine Energiequelle, den Niagara-Fällen, den gesamten Nordosten mit Strom versorgen lassen. Ein neues Zeitalter begann, die moderne Welt war geboren.

Quelle: teslasociety.ch

Der Wechselstrom stelle im 20. Jahrhundert den Alltag auf den Kopf und Tesla wurde berühmt. plötzlich war Tesla der neue Star, quasi der neue Edison. Er war sehr beliebt bei der Presse und gleichermaßen bei der Gesellschaft, man bezeichnet ihn als einen Menschen der Renaissance, der mehrere Sprachen sprach, gebildet und gewitzt war, er konnte stundenlang über ein Thema sprechen. Tesla war dafür berühmt besessen zu sein, auch vom Luxus, auch davon war er befallen. er residierte prunkvoll im Astor House, dem damals luxuriösesten Hotel der Stadt. Er ließ es sich gutgehen, speiste nur in den nobelsten Restaurants der Stadt, er war der Liebling der New Yorker High Society, zu denen John Jacob Astor und J. P. Morgan gehörten, er war der Steve Jobs des 19./20. Jahrhunderts. Mit 37 Jahren befand sich Tesla auf dem Höhepunkt seiner Karriere, er machte sich an neue Erfindungen ran, arbeitete oft einsam nächtelang in seinem Labor im Lower Manhattan. Seine Erfindungen trug er vor Freunden, der High Society vor, darunter war auch tatsächlich Mark Twain. Man möge es nicht glauben. Er war ein Star unter den Stars. Er arbeitete weiter an Erfindungen und sicherte sich Patente zu, aber er litt an einer unerklärlichen Besessenheit. Tesla hatte seltsame Phobien und Eigenarten. Alles was er tat, sollte durch drei teilbar sein. so lief er immer dreimal ums Gebäude, bevor er dieses betrat. Ich möchte nicht behaupten, dass er zudem vielleicht an einer Art „Zwangsstörung“ litt. Aber diese führte dazu, dass sogar seine Zimmernummer im Hotel durch drei teilbar sein musste. In seinen jüngeren Jahren war er oft schwimmen, er musste immer 27 Bahnen schwimmen, da diese durch drei teilbar waren. Er litt immens unter einer Ansteckungsphobie und konnte Perlen an Frauen nicht ausstehen. Perlen jeglicher Art. Wenn eine Sekretärin diese trug, schickte er sie sofort nach Hause, oder brach teilweise das Gespräch ab, wenn er diese an einer Frau bemerkte. Und die seltsamste Phobie war wohl die, dass er kein menschliches Haar anfassen konnte. Er ekelte sich regelrecht davor. Mehrere Servietten mussten am Tisch sein, er wischte mehrmals das Besteck ab.

Quelle: Geo

Durch seine Zwangsstörung isolierte sich Tesla zunehmend, obwohl er die Gesellschaft der Menschen sehr genoß. Das war ein Paradoxon par excellence. Er war eine sensible Seele, ein Romantiker, aber diese hatte keinen Platz in seinem Leben. Seine Liebe widmete er der Wissenschaft. 1899 begab sich Tesla Richtung Westen. Er hatte grandiose Ideen, dafür war sein Labor in NYC zu klein. Mit 43 Jahren hatteTesla wieder eine Idee, die die Welt verändern sollte. Er ließ sich außerhalb der Stadt Colorado Springs nieder. Dort stieg er im Alta Vista Hotel ab, Zimmernummer 207, natürlich durch drei teilbar und machte sich an die Arbeit ran. Dort baute er sein eigenes Labor auf, in dem er diverse Experimente durchführte, alles unter strengster Geheimhaltung. Wie aber konnte sich Tesla all dies leisten? Selbstverständlich unterhielt er sich mit John Jacob Astor IV und erzählte ihm, dass er jetzt an dem kalten Licht arbeite, und dass er bald sehr viele Millionen verdienen würde, da die alten Glühlampen von Edison ausgetauscht werden müssten. Doch Tesla hatte kein Interesse daran, von der Leuchtstoffröhre zu profitieren. Er wollte mehr. Er ging soweit, dass er bei einem seiner Experimente das Labor in Brand steckte und ganz Colorado Springs in Dunkelheit versank.

Quelle: Wikipedia

Tesla war so sehr von seinem Experiment überzeugt, dass er Tag und Nacht daran arbeitete. Er glaubte ebenfalls, dass er mit so einer hohen Anzahl von Volt, den Strom über große Distanzen übermitteln könnte, indem er elektrische Ströme in die Erde verlegte. Er hatte wieder einmal ein Experiment mit Glühleuchten auf dem Feld und sie waren mit 5qm Kabel umgeben und er übermittelte die Energie, so dass in diesem Kabel das elektrische Feld entstand und tatsächlich gingen die Glühleuchten auch an. Dies ließ ihn glauben, dass er das auch in einer größeren Distanz übermitteln bzw. schaffen könnte. Nach acht Monaten des Experiments, beschloss Tesla zu verkünden, dass er die elektrische Energie in großer und günstiger Art und Weise der Menschheit zur Verfügung stellen würde. Aber einen echten Bewies konnte er niemals vorlegen, langsam verlor Tesla an Glaubwürdigkeit. Er wusste das, aber er belog sich nur selbst. Er ging aber soweit, dass er behauptete, eines Nachts eine Nachricht vom Mars erhalten zu haben. Langsam nahmen die Menschen ihn nicht mehr ernst. Seine blühende Fantasie, die für ihn so wichtig war bei den Erfindungen, besorgte ihn plötzlich. Er konnte sich nicht mehr darauf verlassen.

Quelle: 1-2 Bild: Tesla Memorial Society – Bild 3: Niagara Falls Canada

Im selben Jahr verschickte der italienische Ingenieur Guglielmo Marconi eine kabellose Nachricht über den Ärmelkanal. Doch Tesla hat nur Spott für ihn über. was wisse er denn über die Wissenschaft, er habe mehr Geschäftssinn, als Fachwissen. Soll er doch machen, dachte sie Tesla, denn er benutze 17 Patente von ihm. Im Jahr 1900 kehrte Nikola Tesla mit 44 Jahren nach New York. In den letzten acht Monaten gab er über $100.000 für Experimente aus. Diese wollte er auch wieder eintreiben. Seine Vision war deutlich:  Ohne die Nutzung der Drähte und anderen Hilfsmittel der Übertragung außerhalb der Erde, wollte er elektrische Energie und drahtlose Nachrichten um die ganze Welt schicken. Das muss möglich sein. Es gab keine Grenzen, dachte sich Tesla, wenn es sie nicht in meinem Kopf gibt, warum sollte dies der Fall außerhalb meines Kopfes sein. Daher brauchte er neue Investoren. wie immer residierte Tesla luxuriös, wie es sich gehört, natürlich im Waldorf Astoria. Aber Tesla wiederholte sich in seinen Behauptungen, er erwähnt abermals, dass er Nachrichten vom Mars erhielt, er behauptete und insistierte darauf, dass er dafür ein Apparat habe, das dafür Sorgen wird, den Marsianern zu antworten. Hhmmmmm, heute nennen wir das Smartphone… Ob dieses die Marsianer jemals erreichen wird, sei dahingestellt. Was man aber Tesla lassen muss war, dass er die Übertragung von Bildern und Geräuschen vorausgesehen hat, die Musik, Abbildungen, Stimmungen, alles in Echtzeit. Natürlich wollten die Investoren aber etwas realistisches sehen und anfassen. Doch sie hielten Teslas Idee für eine Spinnerei. Aber wie soll man jemanden auch seine Vision glaubhaft erklären. Langsam verschwanden die Investoren, denn mittlerweile glaubten diese, dass Tesla nur das Geld wolle. Aber in einem Investor weckte er die Neugier. Es handelte sich um J.P. Morgan. Denn mit dem Wechselstrom machte er Millionen, da hielten ihn auch alle für einen Spinner.

Quelle: Online Mediaplanung – Guglielmo Marconi –  1847 – 1937 italienischer Physiker und Erfinder

Also warum sollte diese Idee nicht funktionieren? Der exzentrische Erfinder erzählte ihm, dass er einen kleinen Turm entwickelt habe, der Nachrichten übermitteln kann. Er gab aber seine Absicht nicht preis, dass er den drahtlosen Strom jedem mittels Übertragung kostenlos zur verfügung stellen wolle, jedem der eine Antenne besaß. Doch Tesla wusste ganz genau, dass er diese Idee Morgan nicht so verkaufen konnte. Denn Morgan wollte natürlich Profit sehen. Also spielte er mit Morgans Neugier. Dieser gab ihm $150.000 für die Investition. doch er warnte Tesla, dass dies die Obergrenze sei. Mit diesem Geld kaufte Tesla 80 Hektar Land und zwar entlang der Nordküste von Long Island. Er nannte es Wardenclyffe, so hieß der alte Besitzer. Er begann mit der Errichtung des Übertragungsturmes. Dazu wollte er noch eine Fabrik bauen, aber mit dem Geld von Morgan, das würde nicht ausreichen. Tesla war überzeugt, dass wenn er Erfolge vorweisen könnte, dass noch mehr Geld folgen würde. Und hier kam Marconi wieder ins Spiel. Er zerstörte Teslas Träume. am 12. Dezember 1901 schicke Marconi eine drahtlose Nachricht über den Atlantik und zwar mit  Teslas Patenten. Dafür gewann Marconi acht Jahre später den Nobelpreis. In dem Augenblick als J.P. Morgan dies erfuhr, ließ er Tesla sofort fallen. Er war verzweifelt. Hätte er die Lizenzgebühren behalten, wäre er ein reicher Mann geworden und müsste nicht nach Investoren suchen. Aber er begann pathetische, beleidigende und teilweise bettelnde Nachrichten an Morgan zu schreiben, solche Briefe würde man von einer verrückten geschiedenen Person erwarten, aber nicht von einem gestandenen Mann. 1903 ging Tesla das Geld aus. Er hatte keinen Geschäftssinn. Das war sein großer Fehler im Leben. Doch 1916 schrumpfte sein Vermögen zunehmend, so dass er die Wardenclyffe-Hypothek an das Waldorf Astoria abtrat, denn er lebte dort seit 20 Jahren auf Kredit. Er schuldete ihnen $20.000. Waldorf ließ daraufhin den Turm sprengen und verkaufte das Land wieder. Tesla war frustriert, verbittert darüber, dass man seine Ideen nicht verstand. Er wollte Bilder, Stimmen, Lichter und Energie rund um den Erdball senden und dafür wollte er unsere Technologie mit der der Natur verbinden, geometrische Energien, Gezeiten, Sonne und Wind nutzen. Er wollte die Erde nicht ihrer natürlichen Ressourcen berauben.

Quelle: 1. Bild Wikipedia/2. Bild qph.fs.quoracdn.net

Aber Teslas Ideen und Erfindungen gingen immer mehr in den Bereichen der Sci-Fi Welt. Er dachte über die Idee der Gedankenfotografie nach. Noch heute bezeichnet man dies als die schönste poetische Nichterfindung Teslas. Er dachte wirklich: Denken ist elektrische Energie, wir nehmen diese ja auch auf, warum sollten wir nicht auch unsere Gedanken fotografieren können? Ich finde es irgendwie schon sehr zukunftsweisend. Da Vinci hat man auch ausgelacht, und siehe da, viele davon wurden umgesetzt. Tesla hat Geld nie interessiert, aber jetzt hatte er auch kaum welches. Er hinterließ sehr viele Zweifel, so zog es ihn von Hotel zu Hotel, er wurde ein Vagabund. Was er wohl Zeit seines Lebens war. Teslas Geist schwand zunehmend. Das bemerkte man daran, dass er Mark Twain immer noch Pakete schickte, obwohl dieser längst tot war. Er lebte mit seinen Geistern und konnte stundenlang im Park sitzen und die Tauben füttern. Und dort fiel ihm eine weibliche Taube auf. er sagte, er liebte sie, so wie ein Mann eine Frau lieben würde. Solange sie leben würde, hätte er Grund zum Leben. Am Abend als die besagte Taube starb, hatte sie ein gewisses Leuchten in den Augen, das stärker war, als jedes Licht, das er jemals in seinem Labor gesehen hatte.

Quelle: fineartamerica.com/letztes Bild Quelle PLANATIVE

In dem Augenblick, als die Taube starb, ging auch bei mir das Licht im Inneren aus. Er klang sehr pathetisch. Er merkte, dass auch sein Leben sich dem Ende näherte. Am 7. Januar 1943 starb Nikola Tesla mit 86 Jahren einsam in seinem Hotelzimmer 3327, 33. Etage, natürlich alles durch drei teilbar. Sechs Monate später entschied das oberste Gericht, dass Marconis Patente für drahtlose Geräte Tesla gehörten und nicht ihm. Tesla erfand den Funk und nicht Marconi. Tesla verschwand langsam in die Vergessenheit, seine Spulen waren nie wirtschaftlich erfolgreich, seine Leuchtstoffröhren kamen nie auf den Markt, das drahtlose System wurde nie beendet, seine Erfindung des Funks, wurde ihm nie so richtig zugesprochen. Noch heute befinden sich seine Errungenschaften im Dunkeln. Heute denken wir nicht mal daran, wenn wir auf den Lichtschalter drücken. Wir sagen nicht, oh das haben wir Tesla zu verdanken. Er aber hat uns den Weg für die elektrische Generierung und Verteilung geebnet, die heute unsere Wirtschaft antreiben. Das dürfen wir nicht vergessen. Tesla ging seinen eigenen Weg, er hatte Visionen, manchmal sah er die zu füllenden Lücken nicht, denn diese hätten ihn zum Erfolg geführt, aber er glaubte immer an sein Ziel. Seine Vorstellungskraft trug ihn daher über seine Zeit hinaus. Mit über 200 (manche behaupten, er hätte über 700 Patente angemeldet) Patenten, hat Tesla ein unglaubliches Gespür für die Zukunft. Leider musste sehr viel Zeit vergehen, um seine Ideen verwirklichen zu lassen. Tesla ist in unserer Zeit omnipräsent, viele Dinge, die er damals vorausgesagt hatte, verwirklicht man erst jetzt in unserer Gegenwart. Diese sind drahtlose Netzwerke, Smartphones, und das macht ihn so omnipräsent. Wer ist jetzt hier der Spinner, Tesla, oder sind wir es? Aber meistens war es und ist es der Fall, dass man Visionäre für Spinner hielt und teilweise immer noch hält. Aber seine Träume wurden wahr. Wahrscheinlich schaut Tesla von oben auf uns herab und lächelt zufrieden, denn so wüsste er, dass er kein Spinner war, sondern einfach nur ein Visionär, der seinen Träumen folgte und fest an sie glaubte. Tesla, danke dir für alles, du kannst dich ruhig zurücklehnen, lächeln und deinen Gedanken freien Lauf lassen. Du warst ein wissenschaftlicher Künstler, der mit Elektrizität arbeitete, der alle Grenzen der Gedanken sprengte. Du warst und bleibst ein Genie. Danke dafür.

Quelle: faz.net

Quelle: Reddit

Quelle: infouno.cl

Quelle: Ancient Code

Quelle: http://www.alieninterview.de

Quelle: qph.fs-quoracdn.net

Quelle: http://www.reddit.com

Quelle: benjaminfulfordcastellano.wordpress.co m

Quelle: Wikipedia – 1921 – Albert Einstein mit Tesla und anderen Erfindern

Teslas Beerdigungstag. 12.01.1943

[If nonroutine information is important for identification and retrieval, provide it in brackets immediately after the title and any parenthetical information.]

Urquellen: Wikipedia. Internetquellen, Headerbild: Goalcoast

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